Im Strudel der schlechten Nachrichten

Die Nachrichtenlage ein einziges Horrorgemälde. Kapitalabzüge aus den Schwellenländern, der Forint stürzt ab, bank run bei Dexia, Streikwelle in Griechenland. Und vor diesem Hintergrund fordert der Bundesfinanzminister eine höhere Beteiligung privater Gläubiger beim griechischen Schuldenerlaß. Das bedeutet höhere Abschreibungen für die engagierten Banken und eine Verschärfung der Vertrauenskrise. Dabei haben die vier Krisenjahre eigentlich genügend Gelegenheit geboten, das Wesen der Ansteckungseffekte an den Finanzmärkten zu studieren. Die um ihre Rolle nicht zu beneidende Bundeskanzlerin äußert sich vorsichtiger. Sie hat recht. Für einen harten Schuldenschnitt ist dies der falsche Zeitpunkt.

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